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Frauen – Landesliga Süd (Spieltag vom 22.04.2017)

Bei ihrem zweiten Gastspiel in Niederbayern innerhalb von zwei Wochen konnten die Fußballerinnen des SV Leerstetten ihren momentanen Aufwärtstrend bestätigen und schafften es zum ersten Mal in der laufenden Saison zwei Siege am Stück einzufahren. Nach dem Kantersieg in der Vorwoche gegen Donaualtheim und der starken Leistung am Ostermontag im Verbandspokal gegen den Regionalligisten Wacker München machte man sich mit einem guten Gefühl auf den weiten Weg in den Landkreis Landshut. Aber es schwang auch eine Portion Respekt mit, da der Tabellenletzte mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen seine derzeitige gute Verfassung dokumentierte. Mit dem erneuten klaren Sieg haben sich die SVL-Frauen nun ein Polster von fünf Punkten auf den Abstiegsrelegationsrang neun erarbeitet und rangieren aktuell auf Tabellenplatz sieben. Allerdings sollte man diese Momentaufnahme nicht als Ruhekissen ansehen, denn Vilslern zeigte schon warum die „Rote Laterne“ gerade in deren Sportheim beheimatet ist und der SVL wird in den verbleibenden fünf Saisonspielen sicherlich auf größere Gegenwehr und fußballerische Klasse treffen.
Von Beginn an legten die SVL-Mädels im Vilstal den Vorwärtsgang ein, was schon bald zum Erfolg führen sollte. Nach einer Flanke von Katharina Grießemer erzielte Selina Perzl mit einer schönen Direktabnahme die frühe 0:1 – Führung (8.). Nach zahlreichen weiteren vergebenen Chancen des SVL verflachte das Spiel dann immer mehr und die Gäste passten sich dem Niveau des Heimteams an. Die SVL-Frauen taten sich gegen die ungewohnte Manndeckung der Gastgeberinnen schwer, so dass es bis zum Seitenwechsel  bei der knappen Führung blieb.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte Coach Otto Grießemer mit der Einwechslung von Amy Freymüller neue Impulse in der Offensive zu setzen. Diese Maßnahme erwies sich als richtig, denn das Spiel des SVL nahm sofort wieder Fahrt auf. Zwei Mal erkämpfte sich Freymüller den Ball im Mittelfeld und lief alleine und unwiderstehlich auf das gegnerische Gehäuse zu, wo sie jeweils die Torhüterin umspielte und die Kugel zum zweiten und dritten SVL-Treffer über die Torlinie bugsierte (54., 79.). Für den Schlußpunkt zum 0:4 – Endstand sorgte Tamara Böhm kurz vor Ende der Begegnung mit einem direkt verwandelten Freistoß (86.).
Zu erwähnen bleibt die tadellose Leistung von Torhüterin Valerie Münderlein, die die dieses Mal verhinderte Ariane Hebebrand problemlos ersetzte. Die wenigen ihr von Vilslern gestellten Aufgaben bewältigte sie souverän.

SV Leerstetten: Münderlein, Dillmann, Kraus, Hauffenmeyer, Schäfer, Schellenberg, Böhm, T. Welsch, Grießemer, Perzl, Wolf (51. Freymüller)

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Frauen – Verbandspokal Viertelfinale (Spieltag vom 17.04.2017)

Im Viertelfinale des BFV-Verbandspokal-Wettbewerbes war Endstation für die Landesliga-Fußballerinnen des SV Leerstetten. Allerdings bestätigten die SVL-Frauen ihren derzeitigen Aufwärtstrend und konnten nach Abpfiff der Begegnung gegen die Gäste aus der Landeshauptstadt, die zwei Klassen höher in der Regionalliga Süd beheimatet sind, hoch erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen und können sich nun voll und ganz auf den Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Süd konzentrieren. Abgesehen von der Anfangsphase und der Schlussphase der Partie, in der das favorisierte Gästeteam den Klassenunterschied auch spielerisch deutlich machen konnte, lieferten die SVL-Mädels den Münchnerinnen ein Spiel auf Augenhöhe. Nachlassende Konzentration der Heimelf und daraus resultierende individuelle Fehler ermöglichte es den Gästen letztlich doch zu einem verdienten Sieg zu kommen und ins Halbfinale einzuziehen.
Zu Beginn des Spieles merkte man den SVL-Frauen noch den Respekt gegenüber der höherklassigen Konkurrenz an. So konnte man bei einem Gästeangriff über die rechte Seite die hohe Hereingabe in den Strafraum nicht verhindern, wo eine FFC-Spielerin in 11 Metern Torentfernung sträflich allein gelassen wurde und so keine Mühe hatte mit einer Kopfballbogenlampe ins lange Eck die frühe 0:1 – Führung zu erzielen (6.). Bei der regnerischen und kühlen Witterung am Ostermontag kamen die SVL-Mädels mit zunehmender Spielzeit immer besser in die Begegnung hinein und boten dem Gästeteam Paroli. Vor allem mit Standardsituationen brachte man das Münchner Gehäuse hin und wieder in Bedrängnis. Einer dieser Standards führte dann auch nach einer guten halben Stunde zum bis dahin verdienten Ausgleich. Jasmin Kraus brachte einen weiten Freistoß fast von der rechten Seitenauslinie aus in den Strafraum, wo Katharina Grießemer in zentraler Position aus fünf Metern das Spielgerät volley zum 1:1 über die Linie drücken konnte (32.).
Durch den Ausgleichstreffer war es nun schlagartig eine andere Begegnung, der Spielfluss der Gäste war fortan deutlich gehemmt und die SVL- Frauen wurden von Minute zu Minute präsenter. Der Ausgleich hatte beim FFC Wirkung gezeigt und in dieser Phase, die bis weit in die zweite Halbzeit reichte, wäre selbst eine Führung für den SVL nicht gänzlich unverdient gewesen. So scheiterte Grießemer nach dem Seitenwechsel nach einem erneuten Standard von Kraus mit ihrer Volleyabnahme an der hervorragend parierenden Torhüterin. Als gegen Ende des Spieles beim Heimteam die Kräfte schwanden, wurden die Gäste dann doch noch ihrer Favoritenrolle gerecht. Einen Sololauf einer Münchnerin aus dem Mittelfeld in den Strafraum bis zur Grundlinie konnte die SVL-Defensive mehrfach nicht stoppen, auch die Hereingabe des Balles in die Mitte vor das Tor konnte nicht verhindert werden, so dass eine freistehende FFC-Stürmerin aus kurzer Distanz zur erneuten 1:2 – Führung einnetzen konnte (72.). Mit der letzten Aktion des Spieles gelang dem FFC noch ein weiterer Treffer zum 1:3 – Endstand. Ein Freistoß aus 30 Metern fand den Weg in den rechten Torwinkel (90.).

SV Leerstetten: Hebebrand, Schäfer, Kraus, Hauffenmeyer, Skerwiderski, Schellenberg, T.Böhm, T. Welsch, Grießemer, Thar (69. Perzl), Wolf (61. Freymüller)

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Frauen – Landesliga Süd (Spieltag vom 15.04.2017)

Nachdem die Fußballerinnen des SV Leerstetten vor zwei Wochen mit dem Punktgewinn beim Heimspiel gegen den SV Kempten bereits ein Lebenszeichen von sich gegeben haben, gelang ihnen am Ostersamstag gegen die Gäste aus Donaualtheim, einem Stadtteil von Dillingen an der Donau im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben, endlich der lange ersehnte Befreiungsschlag. Dieser fiel gegen den Tabellenvorletzten mit einem Kantersieg zudem äußerst fulminant aus. Bei konsequenter Verwertung weiterer hochkarätiger Torchancen hätten sich die Gäste nicht beschweren dürfen, mit einem guten Dutzend „Ostereiern“ im Gepäck die Heimreise antreten zu müssen. Mit diesem Pflichtsieg konnten die SVL-Frauen die Abstiegsränge verlassen und rangieren aktuell zwei Punkte vor dem Relegationsplatz. Aber erst die nächsten Spieltage werden zeigen, ob es sich nur um ein kurzes Strohfeuer oder doch um eine Trendwende handelt. Fakt ist, dass man sich in den verbleibenden sechs Saisonspielen gegen sicherlich wesentlich stärkere Gegner nicht mehr den Luxus erlauben sollte, hervorragende Tormöglichkeiten reihenweise unkonzentriert und überheblich zu vergeben.
Die SVL-Mädels legten los wie die Feuerwehr und zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren, die Punkte auf der Waldsportanlage zu behalten. Dieser Vorsatz war schnell erfolgreich. Nach guter Vorarbeit von Selina Perzl über die linke Seite erzielte Vanessa Wolf freistehend aus 11 Metern mit einem platzierten Flachschuß ins linke Eck das 1:0 (3.). Zwei Minuten später hätte Wolf bereits erhöhen können, doch sie scheiterte mit einem an Tina Welsch verursachten Foulelfmeter an der Torhüterin. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben dachte sie sich in der 12. Spielminute. Mit einem Distanzschuß aus 18 Metern, der halbhoch im rechten Toreck einschlug, markierte sie ihren zweiten Treffer. Mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten stellte Katharina Grießemer das Ergebnis auf 4:0. Im Strafraum jeweils toll freigespielt, platzierte sie die Kugel beide Male flach ins gegnerische Gehäuse (20., 22.). Nach einer guten halben Stunde Spielzeit gelang Grießemer mit einem verwandelten Strafstoß zum 5:0 ein lupenreiner Hattrick (33.). Zuvor war erneut Tina Welsch unsanft von den Beinen geholt worden. Noch vor dem Seitenwechsel scheiterte Grießemer mit einem Schuß aus kurzer Distanz an der Querlatte.
Den zweiten Spielabschnitt begannen die SVL-Frauen so wie sie den Ersten beendet hatten. Dieses Mal versenkte Tamara Böhm einen Strafstoß sicher zum 6:0 in die Maschen (47.). Ursächlich dafür war wiederum ein Foul an Welsch im Strafraum. Während Torhüterin Ariane Hebebrand in den gesamten 90 Minuten kein einziges Mal ernsthaft eingreifen musste, hatten die SVL-Mädels auch in der zweiten Halbzeit fast im 5-Minuten-Takt weitere sogenannte 100-prozentige Torchancen, die teils unkonzentriert, teils überheblich vergeben wurden. Lediglich Vanessa Wolf zum 7:0 (68.) und Tina Welsch zum 8:0 – Endstand (83.) konnten sich noch in die Torschützenliste eintragen.
Leider fiel in die Freude über den wichtigen und auch in dieser Höhe verdienten Sieg ein bitterer Wermutstropfen. Kurz vor Abpfiff des sehr guten Schiedsrichters Julian Müller erlitt Helena Eberhardt bei einem Kopfballduell im Mittelfeld eine Fraktur am Jochbein und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

SV Leerstetten: Hebebrand, Dillmann (70. Schäfer), Kraus, Hauffenmeyer, Skerwiderski (70. Eberhardt), Schellenberg, T. Böhm (70. Thar), T. Welsch, Grießemer, Perzl, Wolf

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