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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 05.10.2019)

Auch der 6. Saisonspieltag der Frauen-Landesliga Nord bescherte den Fußballerinnen des SV Leerstetten nicht das erhoffte Erfolgserlebnis. Auf ihrer Waldsportanlage mussten sie sich, nach intensivem Spiel, gegen die U23 des 1. FC Nürnberg mit einer 1:2 (0:0) Niederlage abfinden und stehen jetzt bereits seit fünf aufeinander folgenden Spielen mit leeren Händen da.
Beide Teams begannen aus gesicherten Abwehrreihen und fanden den Weg zum gegnerischen Tor nur mühsam. Ihre Vorteile im Ballbesitz konnten die Gäste nicht entscheidend nutzen und mussten sich anfangs einiger schneller Gegenstöße ihrer Gastgeberinnen über die Außenbahnen erwehren. Bei den beiden einzig gefährlichen Strafraumsituationen nach Freistößen durch Spielführerin Laura Felbinger (16., 44.) blieb Club-Keeperin Laura Lücker im Luftduell mit Katrin Hauffenmeyer Siegerin.
Kaum hatte Schiedsrichter Johannes Bettecken die zweite Halbzeit angepfiffen, geriet Leerstetten schon zum ersten Mal in Rückstand. Die sträflich frei stehende Emma Thornley durfte einen Freistoß mit dem Kopf ungehindert ins lange Eck ein netzen (47.). Der Club wollte jetzt noch eins drauf setzen und spielte weiter nach vorne. Leerstetten konterte, versuchte es aus der Distanz und hatte Pech, dass Lücker Hauffenmeyers Geschoss noch mit Mühe von der Latte kratzen konnte (48.). Der verdiente 1:1-Ausgleich viel dann wieder nach einer Standardsituation. Hauffenmeyer verlängerte einen Freistoß von Felbinger mit dem Kopf aufs Tor und schaltete am schnellsten, als die Club-Keeperin abprallen ließ (60.). Die mit dem Ausgleich aufkeimende Hoffnung bei Leerstetten bekam schon kurz darauf wieder einen Dämpfer. Anna Wachal, die letzte Saison noch dem Regionalliga-Kader angehörte und erst kurz vorher eingewechselt worden war, ließ Torfrau Anna Schneewind keine Chance (69.). Es stand 1:2 und die Proteste beim Schiri, weil er unmittelbar vor dem Führungstreffer ein vermeintliches Foul nicht gepfiffen hatte, halfen auch nichts mehr. Das Spiel wurde jetzt ruppiger. Beiderseits gab es gelben Karton zu sehen. Kurz vor dem Ende gab es dann doch noch eine Ausgleichschance für Leerstetten. Wieder war es Felbinger mit einem Freistoß, der diesmal von der Unterkante der Latte ins Feld zurück prallte (88.).
Für Leerstetten heißt es jetzt alle Energie zu bündeln, um in den verbleibenden fünf Begegnungen der Vorrunde zu versuchen, die für den Klassenerhalt notwendigen Zähler einzufahren. Leicht wird diese Aufgabe nicht werden, denn mit Schwabthal, Frickenhausen und Ebing, haben sich die drei nächsten Gegner in jener Spitzengruppe etabliert, zu der jetzt auch der Club gehört.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 28.09.2019)

Wie schon letzte Woche in Neusorg, ging auch der nächste Auswärtstermin der Landesliga-Fußballerinnen des SV Leerstetten, diesmal im unterfränkischen Karsbach, mit 0:1 erfolglos über die Bühne.
Schon nach wenigen Zeigerumdrehungen stand das Endergebnis zu Buche. Nach dem ersten Eckball hatte sich Katrin Hauffenmeyer bei ihrem Abwehrversuch mit dem Kopf wohl in der Ballhöhe verschätzt. Hinter ihr war Karsbachs Nummer 6 Tamira Stegmann am Fünfer dann goldrichtig zur Stelle und konnte unbedrängt zum 1:0 einköpfen (5.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte gelang es Leerstetten nicht seine technischen Vorteile auszuspielen. Zwingende Torszenen waren beiderseits Mangelware.
Eine Viertelstunde war gespielt in Hälfte zwei, als Schiedsrichter David Fishman nach einem gelbwürdigen Foul an Tina Welsch zunächst die Vorteilsregel gelten ließ, dann aber doch auf Freistoß für die Gäste entschied, den Caro Schellenberg aus 25 Metern an die Oberkante der Latte setzte. Wenig später erreichte eine flache Hereingabe der inzwischen für die Gäste eingewechselten Romina Trautnitz im Sechzehner Hauffenmeyer, die die Kugel jedoch im Rückwärtsfallen über den Kasten jagte. Die Zeichen standen auf Angriff bei Leerstetten in der letzten Viertelstunde. Sie wollten unbedingt noch ein Remis erreichen und hatten kurz darauf auch Gelegenheit dazu. Welsch war mit dem Fuß am Ball in den Strafraum eingedrungen und wurde durch Vanessa Weimer am Fünfereck regelwidrig von hinten umgerannt. Der Elfmeterpfiff blieb aber aus. Schiri Fishman bediente sich wohl wieder der Vorteilsregel, weil Hauffenmeyer an den Ball gekommen war, aber nicht daraus machen konnte. Letztendlich brachten die Gastgeberinnen mit allem was sie hatten ihren knappen Vorsprung ins Ziel.
Leerstetten übernimmt mit dieser erneuten Niederlage von den Bayernligaabsteigerinnen des FC Pegnitz, die sich, einen Tag später, unerwartet deutlich mit 5:0 gegen Bayreuth durchgesetzt hatten, in der Tabelle die „Rote Laterne“

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 22.09.2019)

Am Ende eines niveauarmen Spiels standen die Fußballerinnen des SV Leerstetten schon wieder mit leeren Händen da. Bei den oberpfälzer Landesligistinnen des SV Neusorg kassierten sie mit 0.1 (0:0) ihre nun schon dritte Niederlage in Folge.
Nach der ersten Großtat, in der 6. Spielminute, von Gästekeeperin Anna Schneewind, die diesmal für die fehlende Laura Felbinger die Kapitänsbinde trug, und einen Schuss aus kurzer Distanz abgewehrt hatte, war Hälfte eins überwiegend geprägt durch monotones Mittelfeldgekicke. Bei Leerstetten fehlte das zwingende Spiel in die Tiefe. Die Kugel zirkulierte meistens in der Breite über die eigene Abwehrreihe und Mittelfeld. Spätestens am Neusorger Sechzehner war Endstation. Nur einmal, kurz vor der Pause, gelang Tamara Böhm ein genialer Steilpass auf Selina Perzl, die dann aber, bedrängt von zwei Abwehrspielerinnen, Keeperin Laura Bächer nicht überwinden konnte. Die Gastgeberinnen versuchten es mit zwei vergeblichen Distanzschüssen und ein ums andere Mal mit steilen Bällen auf die pfeilschnelle Susanne Stich, die jedoch bei Katrin Hauffenmeyer stets in Guten Händen war. So ging es torlos in die Pause.
Hälfte zwei war gerade 10 Minuten alt, als die heimischen Zuschauer zum Torjubel schon angesetzt hatten, bevor sie von Patricia Schreml wieder ins Tal der Tränen geschickt wurden. Freistehend hatte diese gerade einen Querpass aus fünf Metern über Schneewinds leeren Kasten gezimmert. Wie weitgehend schon vor der Pause, neutralisierten sich in der Folgezeit beide Teams im Mittelfeld und schafften es nicht, sich vor des Gegners Gehäuse entscheidend in Szene zu setzen. Leerstetten hatten sich schon damit angefreundet mit einem Auswärtspunkt zufrieden zu sein, als Stich es kurz vor Schluss das erste Mal in diesem Spiel schaffte sich nach einer schnellen Umschaltsituation, der Aufsicht von Hauffenmeyer zu entziehen. Ihren Querpass konnte Simone Hautmann aus fünf Metern zum viel umjubelten 1:0 Siegtreffer verwerten (86.). Die Gäste warfen jetzt alles nach vorne, konnten aber auch in der Nachspielzeit keine Wende mehr erzwingen.
Während die Oberpfälzerinnen durch diesen dritten Saisonerfolg mit Tabellenführer SpVgg Ebing nach Punkten gleichziehen konnten, müssen sich die Mittelfränkinnen für die nächste Zeit wohl eher nach hinten orientieren. Angesichts dieser aktuellen Situation und zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle hat auch die Vereinsführung reagiert und ihre vor der Saison gesteckten Ziele korrigiert. Äußerste Priorität gehört ab sofort dem Klassenerhalt.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 14.09.2019)

Omen est Nomen. Gegen den unterfränkischen Landesligisten FC Schweinfurt 05 gab es am vergangenen Samstag auf der heimischen Waldsportanlage ein leistungsgerechtes 0:5 Heim-Debakel für die Fußallerinnen des SV Leerstetten
Gleich nach Spielbeginn musste die diesmal wieder einsatzbereite Stammkeeperin Anna Schneewind mehrere Male Kopf und Kragen riskieren, weil eine der schnellen Gästeangreiferinnen im Rücken der Abwehr ungehindert nach durchgesteckten Bällen gestartet waren. Zwei Mal rettete sie außerhalb ihres Strafraums mit dem Fuß, beim dritten Mal verzog Schweinfurts Außenstürmerin Leonie Zehe knapp links am Tor vorbei. Leerstetten fand einfach keine Mittel gegen die immer wieder anstürmenden Unterfränkinnen, hielt den eigenen Kasten aber zunächst trotzdem sauber. In der 23. Spielminute war es dann soweit. Schneewind konnte im Liegen am Fünfer einen Schuss nicht mehr festhalten. Für die unbedrängt heranstürmende Jennifer Röding war es so ein Leichtes, den Abpraller zum 0:1 ein zu schieben. Das 0:2 wenig später kam, aus Sicht der Heimelf, äußerst kurios und unglücklich zustande (34.). Schneewind, die einen Schuss von Zehe erneut nur abklatschen konnte, hatte, im Nachsetzen, die Hand wieder am Ball. Der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Thomas Schels übersah dann, dass Röding der Keeperin den Ball aus der Hand spitzelte. Beim Klärungsversuch schoss Ronja Hauck dann aus kürzester Distanz ungewollt Leonie Zehe an, die dem Abpraller nur hinterhergehen musste um ein zu netzen. Auch der dritte Gästetreffer schien nicht unvermeidbar. Schneewind hatte einen Flachschuss am Fünfereck bravurös abgewehrt. Röding schaltete schneller als drei Leerstettener Abwehrspielerinnen und schob die Kugel zu ihrem zweiten Treffer ins leere Tor (38.).
Jürgen Meister, der diesmal für den verhinderten SVL-Trainer Marcel Kröning an der Seitenlinie stand, erhoffte sich sicher eine Belebung des eigenen Angriffsspiels, als er nach der Pause Jasmin Kraus und wenig später dann noch Amy Freymüller einwechselte. Die erhoffte Wirkung blieb jedoch aus. Leerstetten brachte auch in der zweiten Hälfte keinen vernünftigen Angriff auf das Schweinfurter Tor zustande. So war es kein Wunder, dass die „Schnüdel“, wie sie sich selber nennen, zu weiteren Treffern kamen. In der 75. Minute war es Röding, die aus spitzem Winkel mit ihrem dritten Treffer zum 0.4 erhöhen konnte. Den Deckel drauf machte dann kurz vor Schluss noch Hannah Westernhausen, als sie Schneewind bei ihrem Schuss ins lange Eck keine Chance ließ (89.).
Mit der gezeigten Leistung haben die Mittelfränkinnen nicht den Nachweis erbracht, dass sie gewillt sind alles zu geben um ihr vor der Saison proklamiertes Ziel zu erreichen. Vorne mitspielen werden sie in dieser Verfassung jedenfalls nicht können.

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Frauen – Landesliga Nord (Spieltag vom 08.09.2019)

Nach dem Heimkrimi vor einer Woche, bei der erfolgreichen Aufholjagd gegen Veitshöchheim, hatten sie sich eigentlich vorgenommen, auch bei den Landesliga-Aufsteigerinnen der SpVgg Greuther Fürth II, Punkte mitzunehmen. Doch auf der „Kronacher Hard“ war nichts mehr zu sehen vom letztwöchigen Teamspirit bei den Fußballerinnen des SV Leerstetten. Viel zu ängstlich und verunsichert agierten sie und mussten am Ende mit einer verdienten 5:2 (2:2)-Packung heimfahren. Gegenüber dem letzten Auftritt fehlten zwar diesmal mit Stammtorhüterin Anna Schneewind und Selina Perzl zwei bewährte Stammkräfte auf dem Spielerinnen-Bogen, doch das veränderte Auftreten der Mannschaft darauf zu schieben wäre zu einfach, denn der ein oder andere Ausfall ist normal und muss in dieser Spielklasse im gesamten Kader aufgefangen werden.
Nachdem Katrin Hauffenmeyer mit einem gefährlichen Kopfball an Fürths Keeperin gescheitert war (5.), klingelte es nach gut einer viertel Stunde schon zum ersten Mal im Kasten von Julia Müller, die noch für die B-Juniorinnen spielberechtigt ist und diesmal für Schneewind im Leerstettener Tor stand. Nadine Perlwitz hatte sich energisch über links durchgesetzt und ließ Müller beim 0:1 keine Chance (16.). Kurz darauf die nächste Hiobsbotschaft für Leerstetten. Tina Schäfer ging nach einem Pressschlag zu Boden und musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss, der sich inzwischen bestätigt hat, ausgewechselt werden. Leerstetten tat sich sehr schwer konstruktiv in die gegnerische Hälfte vorzudringen und kam allenfalls durch Standards zu Chancen. So auch, als Jasmin Kraus einen 30 Meter Freistoß in den gegnerischen Strafraum gezirkelt hatte, der dann durch die ehemalige Weinbergerin Francesca Hau zum 1:1 unglücklich ins eigene Tor verlängert wurde (33.). Als dann in kurzer Folge aus spitzem Winkel durch Daniela Balda zum 2:1 für die Spielvereinigung der alten Abstand wieder hergestellt war (38.) und Jule Kohl mit einem Rollerball an den Pfosten, der sich sehr lang überlegt hat, ob er rein will oder nicht, für den SVL zum 2:2 ausgeglichen hatte, war Halbzeit.
Zu Beginn der zweiten Hälfte probierten die Leerstettenerinnen zunächst den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen um mehr Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen. Bis sie die Kugel in der Fürther Hälfte verloren und erneut durch Balda prompt bestraft wurden, die es schaffte mit einem Konter nach langem Ball ihren, an diesem Tag zweiten Treffer, zum 3:2 zu setzen (48.). Leerstetten war deutlich geschockt, versuchte trotzdem weiter nach vorne zu arbeiten, brachte die Kugel aber nicht entscheidend in den gegnerischen Sechzehner. Mit fortschreitender Spielzeit vernachlässigten die Gäste zunehmend ihre Abwehrarbeit und hätten dafür bereits in der 58. Spielminute durch Perlwitz, die Schützin des 1:0, bestraft werden müssen. Keeperin Müller konnte ihr Team in dieser wie auch in zwei folgenden Szenen noch vor schlimmerem bewahren. Gegen das 4:2 durch Melisa Begovic, die das Leder aus zwanzig Metern nach einem Abwehrfehler ins leere Tor schieben konnte (80.) und das abschließende 5:2 (88.), durch Amanda Sulewski, wieder nach einem vermeidbaren Konter war sie aber machtlos.
Während die Fürtherinnen sich über ihre ersten Punkte sehr gefreut haben bleibt für die SVL-Fußballerinnen nur zu hoffen, dass ihnen im nächsten Heimspiel am kommenden Samstag ihr erster Saisondreier gelingen wird.

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